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Standards und Rassemerkmale

Als Standartgröße des Appaloosa gaben Thompson und Haines ein Maß zwischen 1,42 m – 1,62 m an. Das Gewicht sollte zu Größe und Proportion des Pferdes passen. Die Pferde der Nez Perce galten als schnelle, handliche Tiere mit großer Ausdauer und athletischem Gebäude. Daher war und ist Zuchtziel bei den Appaloosa ein symmetrisch gebautes, gut bemuskeltes Pferd. Den Kopf wünscht man sich edel mit gerader Nasenlinie, mittelgroßen Ohren und weit auseinandersetzenden klaren Augen. Eine große Ganaschenfreiheit ist erwünscht. Der Hals sollte nicht zu massig und die Schulter lang, schräg und gut bemuskelt sein. Mit einem relative kurzen Rücken und einer schräg abfallenden Kruppe sowie einem tiefen Rumpf steht der Appaloosa auf einem stabilen Fundament mit einer recht kurzen Röhre, einer schrägen Fessel und einem gesunden, zum Fundament passenden Huf. Der Gang des Appaloosas ist ausgeglichen, weich und leichtfüßig.

Obwohl Appaloosas am häufigsten an ihren farbigen Fellmustern erkannt werden, haben sie auch andere Unterscheidungsmerkmale.

Rassemerkmale 1

Rassemerkmale sind:

  1. Eine weiß umrandete Pupille (Menschenauge)
  2. gestreifte Hufe
  3. Fellmuster
  4. die gefleckte Haut (motteld Skin).

Dort wo kein Fell die Haut bedeckt, wie am Maul und im Genitalbereich, ist die rosa- schwarze Hautfleckung ein Charakteristika. Diese Hautfleckung ist nicht mit der Fellfleckung identisch! Weiße Haare können auf rosa sowie auf schwarzer Haut wachsen. Auch der gestreifte Huf ist eine Folge der gefleckten Haut. Appaloosa hatten vor der Einkreuzung der Quarter Horses häufig dünnes Mähnen- und Schweifhaar. Bei stichelhaarigen Appaloosa treten oft auch ähnlich einer Schattenzeichnung dunkle Fellhaare z.B. am Hüftknochen, am Ellenbogen oder im Bereich des Knies auf. Auch dieses ist ein für den Appaloosa unverkennbares Charakteristikum. Da die Farbbezeichnung nicht immer mit der flächenmäßig überwiegenden Farbe übereinstimmt und da sie von der Färbung des Kopfes, der Beine und des Behanges mit entschieden wird, ist die korrekte Bestimmung der Grundfarbe eines Appaloosa eine Kunst für sich.

Coat Patterns

Um die Fellmusterung zu beschreiben, werden sieben verschiedene Coat Patterns als Kategorien benutzt, denen das jeweilige Pferd dann zugeordnet wird. Dies ist aufgrund der Vielfalt nicht immer leicht. In den Originalpapieren steht jedoch nicht das spezifische Fellmuster, sondern eine Beschreibung dessen (Beispiele nachfolgend in Klammern).

Blanket

Dieses Muster beschreibt ein Pferd, das eine klar und kontrastreich von der Grundfarbe abgetrennte weiße „Decke“ über der Kruppe aufweist. Diese Decke muss allerdings nicht auf die Kruppe beschränkt sein. (z.B. weiß über der Hüfte)

Spots

Dieser Begriff definiert weiße oder dunkle Flecke (z.B. Spots über Hüfte und Lenden)

Roan

Roan ist keine Farbe, sondern einzelne weiße Haare zwischen den anderen, auch einzelne Partien dieser Färbung können auftauchen. Pferde, die außer der Roan- Färbung kein Blanket und/ oder keine Spots aufweisen, müssen gefleckte Hautpartien haben, um reguläre Papiere zu erhalten.

Roan Blanket

Ein Blanket, das nicht weiß, sondern stichelhaarig ist. (z.B. Roan über der Hüfte)

Roan Blanket with Spots

Außer dem stichelhaarigen Blanket treten Spots auf (z.B. Roan mit Spots über Hüfte und Lenden)

Solid

Ein einfarbiges Pferd jeglicher Grundfarbe. Diese Pferde müssen gefleckte Haut und ein weiteres Appaloosa- Merkmal aufweisen, um reguläre Papiere zu erhalten.

 

Rassemerkmale 2

Um die Färbung jedes einzelnen Pferdes korrekt beschreiben zu können, müssen die Körperpartien exakt definiert sein. Das „Modellpferd“ zeigt folgende Regionen:

Um eine reguläre Registration zu erhalten, muss ein Appaloosa ein erkennbares Fellmuster oder marmorierte Haut und ein weiteres typisches Merkmal haben. Pferde, die eine reguläre Registration haben, erhalten eine laufende Nummer (ohne Buchstaben vor der Nummer). Jene, die keine deutlich sichtbare marmorierte Haut und ein weiteres typisches Merkmal haben, werden als Nichtcharakteristisch (N/C) eingestuft und vor ihrer Registrationsnummer seht der Buchstabe N. Pferde, welche das vollständige „beglaubigte Ahnenprogramm“ (CPO/ PP) haben, bekommen vor der laufenden Nummer die Buchstaben CN.

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